Yoga-Biographie

 

Geboren wurde ich 1968 in Sliwen, Bulgarien. Schon vor der Wende 1989 interessierte ich mich für Psychologie und Philosophie. Doch Antworten auf die Fragen des Seins und den Sinn des Lebens konnte ich nicht in Büchern finden. Die Bücher haben mich neugierig gemacht weiter zu suchen.

Als 19-Jähriger habe ich dann die Lehre des Yoga für mich entdeckt und beschäftigte mich fortan theoretisch und praktisch mit allen bekannten Yogasystemen. Ich studierte die klassischen Schriften (Yoga Sutra, Bagawat Gita, Hatha Yoga Pradipika, Shiva Samhita) und nahm viele Yogastunden in den unterschiedlichsten Traditionen (Swami Sivananda, Swami Satyananda, B.K.S. Iyengar, Ashtanga Yoga). 

Weitere Inspirationen erhielt ich über die Jahre durch gute Freunde und liebe Menschen wie Dimitar Kirchev und seine Familie. Die Suche nach der Wahrheit führte mich dabei nicht über große und berühmte Yogis und auch nicht in ferne Länder. Denn wertvolle Lebensweisheiten und Antworten auf große Fragen findet man oft in den einfachen Leuten von nebenan, aber vor allem in uns selbst. Ich verstehe mich als Yogi, der seinen Weg ganz individuell und auf Grundlage persönlicher Erfahrungen geht. Es ist gut, wenn wir viel über Yoga lesen und wissen, doch es geht nichts über die eigene Erfahrung. Was Yoga wirklich bedeutet, erfahren wir erst durch die Yoga-Praxis.  

Als ich 1989 während meines Studiums der Landwirtschaft in Plovdiv davon hörte, dass es den Beruf des Physiotherapeuten gibt, habe ich meine Berufung erkannt mich sofort dafür entschieden. Dieser Beruf bietet mir die Möglichkeit mit Menschen zu arbeiten, und lässt sich wunderbar mit meinem Interesse an Yoga, körperorientierter Therapie und Prävention kombinieren. So begann ich 1990 meine Ausbildung als Physiotherapeut an der Medizinischen Fachhochschule in Plovdiv, Bulgarien. Während dieser Zeit vertiefte ich meine Yogakenntnisse bei Damyan Wasilev, einem der bekanntesten Raja-Yogis und Vedandalehrer Bulgariens.

Meine Yogapraxis wurde intensiver und 1991 machte ich meine ersten Schritte als Yogalehrer, indem ich drei Jahre lang Damyan Wasilev assistierte. Im Jahre 1994 bekam ich mein Yogalehrer-Diplom von der Sportakademie in Sofia und gründete meine eigene Yogaschule (Shankara Yogastudio) in Sliwen, meiner Heimatstadt. Dort konnte ich viele Menschen für die Lehre des Yoga begeistern und unterrichtete 2 Jahre lang intensiv und mit großem Erfolg als Pionier in diesem Bereich.

1996 kam ich als Physiotherapeut einer Rehabilitationsklinik zum ersten Mal nach Deutschland. Hier konnte ich meine Kenntnisse aus Physiotherapie und Yoga zur Therapie von orthopädischen und Unfallpatienten einsetzen und vertiefen. Weiterhin betrieb ich intensives Selbststudium und absolvierte 1998 eine Yogaausbildung in Deutschland. Damit erhielt ich die Erlaubnis, auch in Deutschland Yoga zu unterrichten.

Meine nächste geistige Entscheidung war es, Medizin zu studieren. Ich hatte das starke Bedürfnis noch mehr über die Funktionsweise des menschlichen Körpers zu erfahren und brauchte Antworten, um Yoga besser zu verstehen. So habe ich von 2002 bis 2006 an der Charité in Berlin Medizin studiert. Es gibt zwei Arten von Medizin. Die eine Art der Medizin entfernt die Symptome im Körper und bis zu einem gewissen Grad auch im Mentalen. Die andere Form der Medizin verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz. Ich habe die zweite ausgewählt. Arzt bin ich nicht geworden.

Seit 2008 bin ich selbständiger Yogalehrer und Physiotherapeut in Berlin.
Mit großer Freude und viel Engagement unterrichte ich zahlreiche Gruppen - im Rahmen zertifizierter Präventionskurse (Hatha-Yoga, Rückenschule) oder in Betrieben und an der Volkshochschule. Ergänzt wird mein Angebot durch Wochenend-Workshops und individuell buchbar Einzeltermine für Personal Training, Physiotherapie und Massagen.

Jedes Jahr im Sommer veranstalte ich ein 10-tägiges Yoga-Ferien-Seminar in meinem Heimatland Bulgarien.

 

Mit Yogananda (101J.)- 2012
mit Apostel Kirchev, 2009
Meditation im  Dorf, 1991
meine erste Asana, 1990
als Physiotherapeut in Deutschland, 1996
mit Damyan Wasilev, 1994
mit Dimitar Kirchev, 1994
mit Damyan Wasilev und Dimitar Kirchev, 1994
 
 
 

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